Zweites Spiel - zweiter Sieg!

Die Wölfe Erfurt setzen sich am zweiten Spieltag der Oberliga Thüringen in einer intensiven und torreichen Derby-Begegnung beim HSV Weimar mit 40:35 (17:14) durch. Trotz eines holprigen Starts, zweier Disqualifikationen und hartnäckiger Gastgeber behält die Mannschaft von Alexander Koke die Oberhand. Überragender Torschütze ist erneut Tim Strzala mit 15 Treffern.

Gute Vorzeichen trotz personeller Ausfälle

Nach dem gelungenen Saisonauftakt gegen den HSV Ronneburg wollten die Wölfe Erfurt am zweiten Spieltag auch auswärts nachlegen. Die Reise führte zum HSV Weimar, gegen den es beim letzten Aufeinandertreffen in der Vorsaison ein Unentschieden gegeben hatte. Die bisherige Auswärtsbilanz machte allerdings Mut: In Weimar hatten die Erfurter bislang stets gewinnen können.

Trainer Alexander Koke musste dabei auf mehrere Spieler verzichten. Unter anderem fehlten Vincent Battel verletzungsbedingt und Neuzugang Tom Winner aus beruflichen Gründen. Unterstützung erhielt die Mannschaft dafür von den eigenen Fans, die gleich einen ganzen Tribünenblock füllten und ihre Wölfe lautstark anfeuerten.

Frühe Auszeit bringt die Wölfe auf Kurs

Der Start in die Begegnung verlief zunächst holprig. Vor allem defensiv fanden die Erfurter nicht den gewünschten Zugriff und gerieten früh mit 2:4 in Rückstand. Alexander Koke reagierte mit einer schnellen Auszeit und stellte seine Mannschaft neu ein.

Die Maßnahme zeigte Wirkung: Die Wölfe stabilisierten ihre Abwehr, fanden besser in die Zweikämpfe und bekamen das Tempospiel der Gastgeber zunehmend unter Kontrolle. Auch offensiv lief es nun deutlich flüssiger. Der Rückstand wurde gedreht und die Erfurter erspielten sich zwischenzeitlich eine Drei-Tore-Führung.

In der 17. Spielminute folgte die erste einschneidende Szene der Partie. Weimars Albrecht Gerstenhauer sah nach einem schweren Foul gegen den frei zum Wurf kommenden Max Riedel die Rote Karte.

Die Wölfe blieben in der Folge am Drücker und bauten ihren Vorsprung zeitweise auf fünf Treffer aus. Eine frühe Vorentscheidung verpassten sie allerdings. Weimar kämpfte sich immer wieder heran, während die teilweise durchwachsene Chancenverwertung verhinderte, dass sich die Erfurter deutlicher absetzen konnten.

So ging es mit einer 17:14-Führung in die Halbzeitpause – ein Vorsprung, der angesichts der Spielanteile durchaus höher hätte ausfallen können.

Wölfe finden immer wieder die passende Antwort

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung intensiv und umkämpft. Die Gastgeber versuchten mit aller Macht, den Anschluss zu halten und die Partie noch einmal zu ihren Gunsten zu drehen.

Doch die Wölfe hatten stets die passende Antwort parat. Immer wieder verschafften sie sich mit erfolgreichen Angriffsaktionen etwas Luft. Ben Weise sorgte im zweiten Durchgang für wichtige Entlastung im rechten Rückraum und steuerte mehrere Treffer bei.

Auch Torhüter Julius Rein präsentierte sich erneut in hervorragender Verfassung. Mit zahlreichen Paraden nahm er den kämpferisch auftretenden Weimarern immer wieder den Wind aus den Segeln und verhinderte, dass die Gastgeber das Spiel endgültig zum Kippen bringen konnten.

Dennoch blieb die Partie lange offen. Die Wölfe erspielten sich mehrfach einen komfortableren Vorsprung, konnten Weimar aber nicht entscheidend abschütteln. Näher als bis auf einen Treffer kamen die Gastgeber allerdings nicht mehr heran.

In der 50. Minute mussten die Erfurter dann einen weiteren Rückschlag hinnehmen: Timm Ottleben kassierte seine dritte Zeitstrafe und damit die Rote Karte. Da Ottleben auch defensiv zu den wichtigen Stützen der Mannschaft zählt, war Alexander Koke für die Schlussphase zu weiteren personellen Umstellungen gezwungen.

Doch die Wölfe meisterten auch diese Herausforderung. Sie bewahrten die Ruhe, fanden weiterhin Lösungen im Angriff und ließen sich die Führung nicht mehr nehmen.

15 Tore von Strzala krönen den Auswärtssieg

In der 55. Minute folgte schließlich die dritte Disqualifikation der Begegnung. Nach einem Foul gegen Weimars Rechtsaußen Lukas Richter im Tempospiel musste auch Max Riedel vorzeitig das Spielfeld verlassen.

Am Ausgang der Partie änderte dies jedoch nichts mehr. Die Wölfe brachten ihren Vorsprung sicher über die Zeit und feierten am Ende einen verdienten 40:35-Auswärtserfolg.

Überragender Akteur auf Erfurter Seite war einmal mehr Tim Strzala, der mit beeindruckenden 15 Treffern maßgeblichen Anteil am Sieg hatte. Doch auch die geschlossene Mannschaftsleistung war entscheidend: Trotz personeller Ausfälle und zweier Disqualifikationen fanden die Erfurter immer wieder die richtigen Antworten und ließen sich auch in schwierigen Phasen nicht aus dem Konzept bringen.

Mit dem Erfolg setzen die Wölfe ihre erfolgreiche Auswärtsserie in Weimar fort und nehmen zwei wichtige Punkte aus der Goethestadt mit. Die 40 erzielten Treffer unterstreichen die offensive Qualität der Mannschaft. Defensiv bleibt angesichts von 35 Gegentoren hingegen noch Verbesserungspotenzial für die kommenden Aufgaben.

Wir wünschen Torhüter und Schiedsrichter Angelo Heinze eine schnelle Genesung nach seiner schweren Verletzung, die er sich im Spiel zugezogen hat.

Bester Saisonstart seit dem Oberliga-Aufstieg – nächstes Heimspiel am Sonntag

Mit zwei Siegen aus den ersten beiden Begegnungen haben die Wölfe bereits jetzt ihren besten Saisonstart seit dem Aufstieg in die Oberliga hingelegt.

Am kommenden Sonntag geht es um 16:00 Uhr in der Riethsporthalle weiter. Vor heimischem Publikum wollen die Erfurter ihre Erfolgsserie fortsetzen und mit dem dritten Sieg im dritten Spiel den perfekten Saisonstart feiern.

Für die Wölfe am Ball: 

Tim Krischke, Johannes Brill, Richard Sondermann (TW), Timm Ottleben (6), Adrian Jemric (2), Tim Strzala (15 4/4 7m), Vincent Barthel, Max Riedel (5), Moritz Kempe (3), Max-Florian Köthe, Ben Weise (5), Janne Seeber (2), Aron Kellner (2), Julius Rein (TW)

Trainer & Betreuer: Sebastian Gloria, Alexander Koke, Hannes Oppermann, Nils Schabram

Zweites Spiel - zweiter Sieg - für die Wölfe II

Nach dem souveränen Auftakt-Sieg ging es für die zweite Männermannschaft diese Woche nach Altenburg. Das Ergebnis: ein umkämpftes 31:35 gegen den SV Aufbau Altenburg II.
In der ersten Halbzeit gab es keine eindeutig dominierende Mannschaft. Zu Beginn konnte sich ein Vorsprung von 3 Toren (3:6) erkämpft werden, welcher jedoch in der 21 Minute beim Stand von 12:12 egalisiert war. Nach einem Timeout zeigten die 2. Herren wieder ihre Stärken und erspielten sich zur Halbzeit ein 14:18.
In der zweiten Halbzeit folgte dann ein körperlich harter Kampf: viele zwei Minuten, 7-Meter und eine Rote Karte für unsere Nummer 9 - Michael Rehtanz. Die Gastgeber konnten diese Phase nutzen um die zwischenzeitliche 6 Tore Führung zu verkleinern. Mit dem Zwischenstand von 30:33 ging es in die letzten 5 Minuten. Dank zwei weiterer Tore und einer starken Defensivleistung in den Schlussminuten waren die zwei Punkte sicher.

Für die Wölfe II am Ball: 

Fabian Drößler, Till Schneider (10), Leopold Rosenkranz (2), Michael Rehtanz (2), Mark Wille, Tommi Faß (10 4/4 7m), Curt Möckel, Sebastian Groß (3), Jonas Floß, Maximilian Stegmaier-Länge (5), Roland Hajaniaina Thrimoson, Jakob Preuß, Nico Jänsch, Jakob Breyer (3)

Trainer & Betreuer: Martin Liebold, Maximilian Lohse, Felix Zöllner

Frauen 2 starten in die Saison

In der Regionsoberliga der Frauen musste unsere zweite Frauenmannschaft zum Saisonstart leider eine 25:19 Niederlage hinnehmen.

D1-Jugend überzeugt gegen Suhl – wichtiger Sieg im Kampf um die Oberliga

Die D1-Jugend der Wölfe Erfurt hat am Samstag einen wichtigen Erfolg in der Vorrunde gefeiert. Gegen die HSG Suhl setzte sich die Mannschaft mit 18:14 (9:6) durch und sammelte damit wertvolle Punkte im Kampf um die Qualifikation für die höchste Spielklasse.

Aus Heimturnier wird Einzelspiel

Ursprünglich war für die Wölfe ein Heimturnier mit zwei Begegnungen vorgesehen. Nach dem Rückzug der dritten Mannschaft des HBV Jena blieb jedoch nur die HSG Suhl als Gegner übrig. Kurzerhand wurde das Turnier in ein Einzelspiel umgewandelt und um ein anschließendes Testspiel ergänzt, damit sich der Aufwand für beide Mannschaften dennoch lohnte.

Wölfe von Beginn an spielbestimmend

Gegen die ersatz- und krankheitsgeschwächten Gäste aus Suhl erwischten die Wölfe einen hervorragenden Tag. Von Beginn an bestimmten die Erfurter das Geschehen, überzeugten mit hohem Tempo nach vorne und fanden auch defensiv guten Zugriff.

Besonders das variable Angriffsspiel bereitete der Suhler Abwehr große Schwierigkeiten. Immer wieder erspielten sich die Wölfe gute Abschlussmöglichkeiten und setzten sich bis zur Halbzeit auf 9:6 ab.

Nach dem Seitenwechsel knüpfte die Mannschaft nahtlos an die starke erste Hälfte an. Mit einem zwischenzeitlichen Sechs-Tore-Vorsprung sorgten die Erfurter frühzeitig für klare Verhältnisse. Suhl kämpfte sich in der Schlussphase zwar noch einmal heran, am verdienten 18:14-Erfolg änderte dies jedoch nichts mehr.

Wichtige Punkte für die Oberliga-Qualifikation

Nach der Niederlage gegen Hermsdorf im ersten Vorrundenturnier war der Erfolg gegen Suhl besonders wichtig. Das Ziel der Wölfe ist klar: Nach Abschluss der Vorrunde möchte die Mannschaft unter den ersten vier Teams stehen und sich damit für die Oberliga qualifizieren.

Ein herzliches Dankeschön gilt der HSG Suhl für das anschließende faire Testspiel und den wertvollen zusätzlichen Leistungsvergleich!

In zwei Wochen wartet die nächste Herausforderung: Beim kommenden Vorrundenturnier treffen die Wölfe auf den ThSV Eisenach und den HBV Jena. Dort sollen die nächsten wichtigen Punkte für die Oberliga-Qualifikation folgen.