Wölfe scheitern im Ronneburger Hexenkessel
Erste Halbzeit – Frühe Führung, später offener Schlagabtausch
Wir kamen gut in die Partie hinein und setzten Ronneburg früh unter Druck. Nach wenigen Minuten lagen wir mit 3:1 vorn – Aurel sorgte für den perfekten Start. Auch in der Abwehr standen wir stabil und zwangen Ronneburg zu Fehlern. Dennoch gelang es uns nicht, den frühen Vorteil weiter auszubauen. Einige unkonzentrierte Aktionen brachten die Gastgeber zurück ins Spiel, und in der 10. Minute mussten wir den 4:3-Rückstand hinnehmen.
Wir ließen uns davon jedoch nicht beeindrucken: Wir fanden immer wieder Lücken, sodass wir das Spiel offenhielten. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen, und mit einem 15:15 gingen wir in die Kabine – auch wenn es sich anders angefühlt hat.
Zweite Halbzeit – Wölfe kämpfen sich zurück und fighten bis zum Schluss
Nach dem Wiederanpfiff entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Wir kämpften uns immer wieder in Führung, mussten aber genauso oft den Ausgleich hinnehmen. Bis Mitte der der zweiten Halbzeit konnten wir uns einen drei Tore Vorsprung erarbeiten. Doch ab der 43. Minute war der Wurm drin. Mit einem 4:0-Lauf drehten die Ronneburger das Spiel von einem 19:22 auf ein 23:22 und brachten Ihre Halle wieder komplett hinter sich.
Anschließend haben wir alles reingeworfen, versuchten das Spiel zu drehen und kamen mehrfach bis auf ein Tor heran. Doch kleine Ungenauigkeiten, liegen gelassene Chancen und wenig Wechselmöglichkeiten verhinderten, dass wir die Begegnung wieder komplett zu unseren Gunsten kippen konnten. Am Ende mussten wir uns mit 29:32 geschlagen geben.
Fazit – Knapp gescheitert – aber bereit für den nächsten Schritt
Wir haben wieder viel investiert und gezeigt, dass wir mit jedem Gegner der Liga mithalten können. Unser Kampfgeist, unsere Tempoaktionen und die Moral waren absolut auf Oberliganiveau. Was uns am Ende fehlte, waren ein paar clevere Entscheidungen in den entscheidenden Situationen und eine bessere Chancenverwertung. Auf dieser Leistung können und werden wir aufbauen – wir kommen stärker zurück.
Torschützen Wölfe: Aurel (8), Jonas (5), Tim (8, 2/2 7m), Max R. (3), Moritz (4), Aron (1)