Am Samstagabend gastierte der SV Aufbau Altenburg in der Riethsporthalle im Oberliga-Duell gegen die Wölfe. Mit dem Selbstvertrauen aus dem couragierten Auftritt in der Vorwoche gegen Hermsdorf wollte die Mannschaft gegen das Tabellenschlusslicht den nächsten Heimsieg und die ersten Heimpunkte der Rückrunde holen.

Konzentrierte Anfangsphase mit starkem Torhüter

Die ersten Minuten waren ausgeglichen. Altenburg tat sich schwer gegen die gewohnt offensive 3:2:1-Abwehr der Wölfe, konnte aber bis zum 3:3 gut mithalten. Innerhalb von gut zwei Minuten konnten wir unsere heraus gespielten Torchancen nutzten und uns auf 7:3 (8.) absetzen. In dieser Phase war es auch immer wieder Julius im Tor, der ein sicherer Rückhalt war. Im Angriff waren Timm und Tim gewohnt treffsicher. Über die Stationen 10:6 (17.) und 14:9 (27.) setzten wir uns immer weiter ab. Leider ließen wir einige freie Situationen ungenutzt, sodass es mit einem 17:12 in die Halbzeit ging.

Zweite Halbzeit mit Höhen und Tiefen

Auch nach dem Seitenwechsel konnten wir unseren Vorsprung schnell weiter ausbauen. Beim 22:14 (37.) betrug dieser erstmals acht Tore. Bis zum 29:20 (48.) verlief das  Spiel nun klar in eine Richtung, jedoch verpasste es die Mannschaft durch diverse Positionswechsel, leichte Gegentore (leeres Tor) durch ein offensives 7 gegen 6 Spiel und eine Vielzahl an ungenutzten Chancen das Ergebnis noch deutlicher ausfallen zu lassen. Altenburg konnte durch Einsatz bis zum Schluss nochmals verkürzen. Am Ende stand ein 35:29 auf der Anzeigetafel.

Wichtige zwei Punkte gesichert

Nach 15 Spielen stehen die Wölfe aktuell mit 14:16 Punkten auf dem 7. Tabellenplatz und wollen weiter Richtung oberes Drittel klettern. Die kommende Heimspielaufgabe ist aber denkbar schwer. Gegen den Ligaprimus aus Apolda, gespickt mit erfahrenen internationalen Spielern, hat sich unser junges Team im Hinspiel eine Halbzeit sehr gut geschlagen. Nun gilt es sich gezielt auf dieses Spiel vorzubereiten, um es Apolda schwer zu machen, die zwei Punkte aus Erfurt zu entführen. 

Dass es möglich ist gegen den Tabellenführer mitzuhalten, hat Ziegelheim am vergangenen Samstag in Apolda bewiesen, sie führten bis zu 56. Minute.

Für die Wölfe in Hermsdorf am Ball:

Aurel (0), Hannes (0), Timm (8), Adrian (2), Tim (12 2/2 7m), Vincent (2), Max R. (3), Moritz (1), Ben (5), Aron (2), Johann (0), Julius (TH), Clemens (TH)

Mit Herz und Biss: Wölfinnen holen 26:32 Auswärtssieg in Jena

Mit einer stark ausgedünnten, aber hochmotivierten Rumpftruppe reisten die Wölfinnen Erfurt zum Auswärtsspiel nach Jena – und kehrten mit einem verdienten 26:32‑Sieg zurück. Dabei sah es in den ersten Minuten gar nicht danach aus: Nach zwei Minuten lagen die Erfurterinnen 0:2 hinten. Doch anstatt zu wackeln, schalteten die Wölfinnen in den Angriffsmodus. Sie drehten das Spiel und setzten sich bis zur 22. Minute auf 7:12 ab. Zur Pause stand ein 14:17 auf der Anzeigetafel.
 

Nach dem Seitenwechsel kam Jena jedoch stark zurück und nutzte eine kurze Schwächephase der Wölfinnen, um in der 40. Minute zum 19:19 auszugleichen. Doch genau in diesem Moment zeigte die Mannschaft ihre beeindruckende Moral. Angeführt von der überragenden Regisseurin Victoria Pristáš, die mit 10 Toren erneut eine Glanzleistung ablieferte, übernahmen die Wölfinnen wieder die Kontrolle. Die Abwehr arbeitete konzentriert, der Angriff fand immer wieder Lösungen. Am Ende stand ein verdienter 26:32‑Auswärtserfolg, der vor allem eines unterstreicht: Tolle Moral, tolle Leistung und ein Sieg, der zeigt, wie viel Herz in dieser Mannschaft steckt. Einen wichtigen Anteil hatte auch Anne Hellbarth, die nach langer Verletzungspause ein starkes Comeback feierte und gleich 6 Treffer beisteuerte.

Endlich ein Erfolg: zweite Männer siegt gegen Artern

Die zweite Männer starte mit keinen guten Vorzeichen in das Heimspiel gegen Artern. Trainer Jochen musste ganze 13 Absagen aus seinem Team hinnehmen, sodass ganze neun Spieler auf dem Protokoll standen, darunter zwei Torhüter.

Dennoch warfen die Jungs alles rein, hielten das Spiel permanent eng und ließen Artern nie davonziehen. Beim 23:23 in der 52. Minute sah vieles nach einer Punkteteilung aus, doch nach einem verwandelten 7m der Wölfe starten sie ein Feuerwerk und warfen in kurzer Zeit noch weitere vier Tore. Beim 28:23 war dann die Vorentscheidung gefallen und am Ende stand ein 28:25. Der Lohn für eine starke kämpferische Leistung.